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Nach Aus bei RTL: Marco Schreyl spricht über die Probleme hinter den Kulissen

Marco Schreyl
Marco Schreyl RTL

Moderator Marco Schreyl wird künftig nicht mehr bei RTL arbeiten. In einem Gespräch mit Bärbel Schäfer erklärte er, wie die Krankheit seiner Mutter seine Gefühlslage beeinflusst und zu Problemen hinter den Kulissen geführt hat.

Anfang der Woche wurde bekannt, dass Marco Schreyl den Sender RTL nach langjähriger Zusammenarbeit verlassen wird. Nachdem der Moderator schon 2010 in seiner Funktion bei "DSDS" und "Das Supertalent" ausschied, endet laut "DWDL" zum Ende des Jahres auch sein Vertrag beim RTL-Frühstücksfernsehen. Im Podcast "book:deluxe – Der Büchertalk mit Bärbel Schäfer" spricht Schreyl jetzt über Probleme hinter den Kulissen.

Marco Schreyl spricht über seine Gefühlslage

Hinter Marco Schreyl liegen zermürbende Jahre. 2015 wurde bei der Mutter des ehemaligen "Supertalent"-Moderators Chorea Huntingtion diagnostiziert, eine Erbkrankheit, die demenzähnliche Symptome hervorrufen kann. Wie der 49-Jährige kurz nach seinem RTL-Aus im Gespräch mit Bärbel Schäfer erklärte, habe sich seine Mutter zu einer "eigenartigen Person" entwickelt, immer wieder aggressive Phasen gehabt, die schließlich auch die Psyche ihres Sohnes belastet hätten. "Menschen, die zu der Zeit mit mir gearbeitet haben, haben wahrscheinlich gedacht, was ist mit dem eigentlich los? Warum ist der so dünnhäutig? Warum springt er bei der kleinsten Kleinigkeit an, warum kannst du mit dem gerade gar nicht reden?", beschreibt Schreyl seine damalige Gefühlslage.

"Ein Parallelleben voller Sorgen"

Ob der jahrelange Stress mit seiner kranken Mutter zum endgültigen TV-Aus geführt hat, lässt Marco Schreyl offen. "Du hast moderiert, du hattest Samstagabend-Shows. Und wir kennen das alle, backstage Viertel nach acht geht das Rotlicht an, man hat die Team-Besprechung [...] Du hattest immer ein Parallelleben voller Sorgen", fühlt sich Moderatorin Bärbel Schäfer in ihren Gast ein. Der erwidert: "Ja, umso bitterer sind dann Einschätzungen, du wirst es auch kennen. Wenn Presse Leistungen im Fernsehen einschätzt, wo ich manchmal am Tag danach dachte: Wenn ihr wüsstet, wie zerrissen meine Seele gerade ist."