Nach einer schwerwiegenden Operation befindet sich Heinz Hoenig, einer der bekanntesten Charakterdarsteller Deutschlands, schon seit 50 Tagen auf der Intensivstation eines Berliner Krankenhauses. Der mit zahlreichen Preisen geehrte Schauspieler hatte sich einer Entfernung seiner Speiseröhre unterziehen müssen und wartet nun auf eine weitere lebenswichtige Operation an der Aorta. Die aktuelle Lage ist so ernst, dass der 72-jährige Star nicht selbstständig atmen kann, eine Tatsache, die seine Familie und Fans zutiefst beunruhigt.

In diesen schweren Stunden ist es insbesondere seine Ehefrau Annika, die dem Schauspieler zur Seite steht. Die 39-jährige Partnerin von Hoenig hat jetzt, mit Unterstützung der bekannten Schauspielerin Katy Karrenbauer, eine Unterkunft in Berlin gefunden. Dies berichtet die "Bild"-Zeitung.

Annika Kärsten-Hoenig zieht mit ihren Kindern nach Berlin

Es ist ein Lichtblick inmitten von Sorge und Ungewissheit, dass Annika Kärsten-Hoenig und ihre beiden kleinen Kinder im Alter von drei und einem Jahr eine Wohnung in der Hauptstadt gefunden haben. Der dauerhafte Aufenthalt im Hotel, um in der Nähe ihres Mannes zu sein, stellte eine finanzielle Belastung dar, die nicht mehr tragbar war. Karrenbauer erklärte der "Bild", dass die neue Wohnung zwar klein sei, aber sauber und in unmittelbarer Nähe zur Klinik liege, was für die Besuche bei Heinz Hoenig von großem Vorteil sei. Mit einer Miete von 50 Euro pro Nacht hat die Familie einen Ort gefunden, der in der aktuellen Notsituation Entlastung bringt.

Spendengelder fürs Heinz Operationen werden nicht für Miete genutzt

Die finanzielle Lage der Familie Hoenig ist unsicher. Der Schauspieler ist nicht krankenversichert, weswegen die Familie zur Deckung der Kosten für die Klinik und anstehende Operationen auf Spenden angewiesen ist. Die Managerin des Schauspielers, Fischer-Höpner, bestätigte gegenüber der "Bild" Zeitung, dass ein separates Spendenkonto für Hoenigs medizinische Ausgaben eingerichtet wurde. Dabei ist zu beachten, dass die Spendengelder ausschließlich für die Klinikrechnungen verwendet werden dürfen, nicht aber für die Unterbringung der Familie.