Vier Oscars, zwei Golden Globes, ein BAFTA und ein Grammy: "E.T. Der Außerirdische" zählt zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. Am 9. Dezember 1982 kam der Blockbuster in die westdeutschen Kinos. Zum Jubiläum erschien 40 Jahre danach eine Blu-ray mit neuem Bonusmaterial, die seit 17. November im Handel erhält ist. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau erinnert sich Henry Thomas, der damals den kleinen Elliott spielte, an die bewegende Zeit kurz nach der US-Premiere des Films zurück.

"Ich wusste, dass ich Teil von etwas Besonderem war", sagte Thomas, "aber ich hatte keine Ahnung, dass der Film so erfolgreich sein würde." Er habe sich nie vorstellen können, dass er 40 Jahre später noch darüber spreche. Zu der damaligen Zeit sei der Film eine Sensation gewesen, erinnerte er sich weiter: "Nachdem der Film etwa zwei Wochen lang im Kino lief, wusste ich irgendwie, dass das ein großer Hit war, weil es in den Nachrichten kam. Sie sagten, dass die Schlangen vor diesem und jenem Theater um den Block reichten."

"E.T."-Star: "Ich wurde schon vor den Dreharbeiten schikaniert"

In der Schule habe ihm der Ruhm allerdings nicht geholfen - im Gegenteil: "Ich wurde schon vor den Dreharbeiten schikaniert, und auch danach schlossen sie mich sofort aus, weil ich ein anormaler Mensch war, was bedeutete, dass ich seltsam und nicht gut war", erinnert sich Thomas, der während der Dreharbeiten gerade einmal zehn Jahre alt war. Inzwischen ist Thomas selbst Vater. Seine drei Kinder können mit dem Film nicht viel anfangen: "Sie kennen 'E.T.', aber sie sind keine großen 'E.T.'-Fans", sagt er. Er habe versucht, ihnen den Film zu zeigen, aber ihre Reaktion war verhalten: "Ich war ein bisschen enttäuscht, weil ich dachte, sie würden es spannend finden, ihren Vater als Kind zu sehen. Aber sie sagten: 'Papa, wir wissen, dass du das bist. Wir haben den Trailer gesehen.'"

Dennoch ist er fest davon überzeugt, dass "E.T. Der Außerirdische" auch heute noch funktioniert: "Natürlich ist es auch eine Generationenfrage: Diejenigen, die den Film damals gesehen haben, zeigen ihn später ihren Kindern und so weiter." Gleichzeitig spreche der Film aber auch "universelle menschliche Dinge wie Mitgefühl und Fürsorge an": "Wir alle tragen diese Themen in uns, und ich denke, der Film berührt das Herz."

Das Original zu diesem Beitrag "40 Jahre "E.T.": Star verrät - Seine Kinder sind keine Fans" stammt von "Teleschau".