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RTL ändert sein Programm – und zeigt noch mehr "CSI: Miami"

CSI: Miami
Planänderung: RTL setzt in der Nacht jetzt noch mehr auf "CSI: Miami" als zuvor. CBS Paramount Television

Da waren die Quoten zu schlecht: RTL wirft ein Programm vollständig raus und ersetzt es durch alte Folgen "CSI: Miami".

Mal wieder ändert sich das Programm im Hause RTL und ein Format wird eingestampft. Betroffen ist dieses Mal "Die Nacht-Doku". Das Format wurde im November 2021 vom Kölner Sender ins Leben gerufen, und lief immer im Anschluss an das "RTL Nachtjournal". Gezeigt wurden ganz verschiedene Dokumentationen, oft auch mehrfach, denn nicht selten wiederholten sich dieselben Sendungen in der Nachtausstrahlung.

Mit den Quoten konnte man jedenfalls nicht zufrieden sein, nur selten erreichte man in der werberelevanten Zielgruppe Werte, die nicht unter dem Senderschnitt lagen. Daher ist jetzt Schluss mit diesem Programm. Die für Ende Juli und Anfang August angekündigten Formate werden nicht mehr gezeigt, schon ab dem Dienstag, den 25. Juli 2023, wird es keine "Nacht-Doku" mehr geben. Davon profitieren die Fans einer bestimmten Krimiserie: "CSI: Miami".

"CSI: Miami" und Horatio sollen es bei RTL richten

Dass Krimiserien selbst mitten in der Nacht noch gute Quoten generieren, ist dabei keine Theorie von RTL, sondern wird vom hauseigenen Schwestersender Tat für Tag unter Beweis gestellt: VOX zeigt in der Nacht täglich alte Folgen von "Medical Detective", und kann mit den dadurch gewonnen Marktanteilen die Konkurrenz gänzlich hinter sich lassen. Jetzt soll es daher bei RTL "CSI: Miami" genauso machen.

Die Serie lief bislang immer erst gegen 1:30 Uhr nach der "Nacht-Doku" und wird jetzt eine ganze Stunde vorverlegt. Fans haben also noch mehr von David Caruso in seiner Paraderolle als coolster Cop mit Sonnenbrille des US-Fernsehens: Horatio Crane. Der ermittelte von 2002 bis 2012 in der Serie in spektakulären Fällen mithilfe forensischer Analysen im sonnendurchfluteten Miami. Für sich genommen legendär: Der extrem stilisierte Vorspann, unterlegt vom Rocksong "Won't get fooled again" der britischen Rockband The Who.