.

Whatsapp-Schreck Momo wird zum Film: "Es"-Macher will Kinopublikum schockieren

Die als Momo bekannte Skulptur des japanischen Künstlers Keisuke Aiso
Screenshot von der als Momo bekannten Skulptur des japanischen Künstlers Keisuke Aiso Screenshot

2018 ging Momo bei WhatsApp um, Anfang 2019 dann auch bei YouTube. Und schon bald soll die gruselige Figur auch die Kinoleinwände erobern, wie jetzt bekannt wurde.

Eltern, bringt eure Kinder in Sicherheit und verschließt alle elektronischen Geräte mit Internetzugang! So oder so ähnlich könnte das Motto Anfang dieses Jahres gelautet haben, als sich die Kunde von Momo wie ein Lauffeuer verbreitete. Die unheimlich aussehende Skulptur stand im Mittelpunkt eines viralen Netzphänomens, bei dem sie angeblich urplötzlich in Kindervideos bei YouTube auftauchte und (minderjährige) Nutzer zu grausamen Taten verleiten wollte, nachdem sie schon 2018 bei WhatsApp ihr Unwesen trieb. Nun soll Momo ihr großes Comeback feiern – und zwar im Kino, wie das Branchenblatt Deadline schreibt.

Momo: "The Ring"-Macher auch dabei

Demzufolge werden die Produktionsfirmen Orion Pictures und Vertigo Entertainment der Figur zu ihrem Leinwandauftritt verhelfen. Für Vertigo wird dabei Roy Lee als Produzent aktiv werden, der gemeinsam mit Taka Ichise das Projekt angehen wird. Gemeinsam haben sie schon die US-Versionen zu "The Ring"- und "The Grudge" in die Kinos gebracht und Lee selbst war außerdem auch für die Stephen-King-Verfilmung "Es" von 2017 zuständig – auch die Fortsetzung dazu geht mit auf seine Kappe. Zwei absolute Horrorprofis steigen also in den Ring für Momo – Genrefreunde dürfen schon jetzt anfangen, sich die Hände in freudiger Erwartung zu reiben.
Inhaltliche Details zur Verfilmung existieren noch nicht, aber es ist zumindest möglich, dass man sich nicht ausschließlich am Internet-Hype um Momo abarbeiten wird. Die vom japanischen Künstler Keisuke Aiso kreierte und 2016 in Tokio ausgestellte Figur beruht auf der Legende Ubume, einem giftigen Vogel, der Kinder entführt. Mittlerweile soll sie Aiso weggeworfen haben, wie die britische Sun schrieb.

Einen Kinostarttermin gibt es noch nicht, aber mit Momo wird nicht zum ersten Mal ein modernes Horrorphänomen aus dem Internet verfilmt: Erst im August 2018 erschien hierzulande "Slender Man", basierend auf der gleichnamigen, unheimlichen Figur. Die Adaption geriet zum künstlerischen wie kommerziellen Fiasko, aber vielleicht findet sich ja noch der ein oder andere Fan – nachfolgend zeigen wir euch noch mal der Trailer: