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Yesterday: Regisseur Danny Boyle über die Magie von Romcoms

Danny Boyle und Himesh Patel bei Yesterday
Danny Boyle (l.) und Himesh Patel bei den Dreharbeiten zu "Yesterday". Verleih

Romantische Komödien sind einfach? Nein, ganz im Gegenteil. Hinter dem mühelos wirkenden Werken steckt viel Arbeit. Sagt auch Danny Boyle, Regisseur hinter der Romcom "Yesterday".

Wenn ich an Danny Boyle denke, dann denke ich an bildgewaltige Dramen wie "Slumdog Millionär", "Trainspotting" oder echter Horror wie "28 Days Later". Doch romantische Komödien? Die bringt man mit dem Briten nicht unbedingt in Verbindung. Dabei hat Boyle ziemlich viel für die Kuschelfilme übrig.

Im Interview mit TVSpielfilm.de entpuppt sich der 62-Jähriger als kleiner Fan – zumindest von der Arbeit von Richard Curtis. Und der kann als Feder hinter Kultromcoms wie "Notting Hill", "Tatsächlich Liebe", "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" und anderen sicherlich als Koryphäe auf dem Gebiet bezeichnet werden.

"Richards Geschichten sind moderne Märchen"

Bei unserem Gespräch erklärt Boyle, wie die Magie der Romcoms für die Zuschauer entsteht. "Die Sache mit romantischen Komödien ist die, dass sie mühelos aussehen, weil sie es müssen. Der Zuschauer würde es nicht genießen können, wenn sie nicht leichtgängig wären. Richard Curtis hat seine ganze Karriere damit verbracht, im Klang der Romantik und Komödie zu schreiben, da muss man einfach seinen Hut ziehen und sagen: Er hat ein unglaubliches Talent dafür."

Doch bei Yesterday zeigt sich, auch Boyle hat ein Händchen für Komödien. Bei den Szenen hat Boyle schnell ein Muster festgestellt, um den Film den gewünschten Ton zu verleihen. "Es gibt bestimmte Regeln, die man [als Regisseur] realisiert. Es ist besser, wenn du [die Szene] in zwei oder drei Einstellungen erzählen kannst, weil es die Zuschauer entspannt." Für Boyle steht aber ohnehin fest: "Richards Geschichten sind moderne Märchen!"

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Worum geht's in "Yesterday"?

Jack (Himesh Patel) ist ein erfolgloser Musiker in einer britischen Kleinstadt. Seine Managerin Ellie (Lily James) ist gleichzeitig seine beste Freundin. Plötzlich gibt es einen Stromausfall, währenddessen erleidet Jack einen Unfall. Nach dem Drama dann die komische Erkenntnis: Er ist plötzlich der einzige Mensch, der sich noch an das musikalische Vermächtnis der Beatles erinnern kann. Kurzerhand verkauft er all die Kultsongs als seine eigenen, wird von Ed Sheeran entdeckt und zum absoluten Weltstar. Klingt zu einfach? Ist es auch, aber was alles noch passiert, wird erst im Kino verraten.

"Yesterday" läuft ab dem 11. Juli deutschlandweit in den Kinos