.

Mona Lisas Lächeln

Originaltitel: Mona Lisa SmileUS | 2003 | 116 Min. | FSK: 0

Bewertung der Redaktion:

  • Humor
  • Anspruch
  • Action
  • Spannung
  • Erotik
Community

Sympathische Ode an die Freiheit des Geistes

IMDb-Bewertung: 6,5 von 10

Julia Roberts kämpft für die Emanzipation.

Neuengland, Herbst 1953: Die junge Kunsthistorikerin Katherine Watson (Julia Roberts) ergattert eine heiß begehrte Dozentenstelle am Wellesley College, einer Elite-Hochschule für junge Damen. Gute Manieren und das Vorzeigen-können eines teuren Verlobungsrings zählen dort zu den wichtigsten Tugenden.

Katherine indes ermutigt ihre zum Teil hochintelligenten Studentinnen (u. a. Julia Stiles, Maggie Gyllenhaal), sich jenseits von Heim und Herd zu verwirklichen. Damit macht sie sich allerdings ihre erzkonservative Elevin Betty (Kirsten Dunst) zur Feindin…

Stimmt: Das Fifties-Sittenbild erinnert an „Der Club der toten Dichter“. Das macht aber überhaupt nichts! Der Film von Mike Newell („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“) punktet mit schöner Ausstattung, bestens aufgelegten Ladys, smarten Jungs und intelligenten Dialogen.

Cast und Crew von "Mona Lisas Lächeln"

Cast

Katherine Watson
Julia Roberts
Betty Warren
Kirsten Dunst
Joan Brandwyn
Julia Stiles
Giselle Levy
Maggie Gyllenhaal
Constance Baker
Ginnifer Goodwin
Bill Dunbar
Dominic West
Amanda Armstrong
Juliet Stevenson
Paul Moore
John Slattery
Nancy Abbey
Marcia Gay Harden
Tommy Donegal
Topher Grace
Susan Delacorte
Laura Allen
Dr. Edward Staunton
Terence Rigby

Crew

Regie:
Mike Newell

Bewerten Sie den Film:

noch 999 Zeichen übrig
Luckytron am 22.10.23 hilfreich: ?

angestaubte Pyjamaparty

Der Film erzählt nichts was nicht bereits erzählt wurde besser oder richtig gut. Der Film ist maximal solid.
Der Film ist irgendwie eine unintelligente, herzlose mit plumpen Stereotypen beladene Version vom 'Club der toten Dichter'.

Anonym am 02.01.18 hilfreich: 100%

optisch perfekt - inhaltlich leer

Die gute Absicht zählt? Nicht immer! Ziel war es wohl, eine Art Frauenversion des unerreichten "Club der toten Dichter" zu schaffen, aber das misslingt auf der gesamten Linie: die Rolle der engagierten Pädagogin, versehen mit einem entsprechenden Maß an Tolpatschigkeit und Liebesproblemchen, ist Julia Roberts perfekt auf den Leib geschrieben - aber gerade dadurch wirkt das ganze künstlich und unecht. Die Probleme der Studentinnen und der Zoff mit dem Lehrerkollegium ist eine Sammlung an gängigen Internatsfilm-Klischees - und bei keinem geht das Ganze mal tiefer drauf ein, sondern bleibt absolut oberflächlich und glatt - da nützt es auch nichts, dass populäre Gesichter wie Kirsten Dunst ("Spider Man") oder Julia Stiles ("10 Dinge, die ich an dir hasse") die Studentinnen spielen. Was letztlich bleibt, ist ein blankgebohnertes Star-Vehikel für Julia Roberts.

Anonym am 27.05.16 hilfreich: 100%

Kein Club der toten Richter

Auch wenn das Thema sehr wichtig ist, schafft das Drehbuch es nicht die richtig emotionalen Momente zu schaffen. Julia Roberts spielt sehr überzeugend, aber das alleine reicht in diesem Film nicht.

Anonym am 09.05.16 hilfreich: 100%

Emanzendrama ohne Biss

Vor dem Hintergrund der McCarthy-Ära spielt Julia Roberts eine emanzipierte Lehrerin, die ihre Schülerinnen zu selbstständigen Frauen erziehen will. Leider sind die Rollen voller Klischees, was angesichts der tollen Darsteller bedauerlich ist. Was bleibt, ist ein eher sentimentaler Film, der in der guten alten Zeit, die eben wohl doch nicht so übel war, schwelgt. Dank Julia Roberts und Kirsten Dunst halbwegs sehenswert.