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Baby Driver

Originaltitel: Baby DriverGB | 2017 | FSK: 16
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Bewertung der Redaktion:

  • Humor
  • Anspruch
  • Action
  • Spannung
  • Erotik
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Unvergleichlich – wie ein Tanzfilm auf Reifen

IMDb-Bewertung: 7,5 von 10

Action von Edgar Wright („Shaun of the Dead“).

Reifenquietschen hört der junge Fluchtwagenfahrer Baby (Ansel Elgort) selten, wenn er mit seinen Kumpanen (u. a. Jon Hamm) nach einem Coup durch Atlanta rast. Zu laut pumpen ihm die Kopfhörer seine Musik ins Ohr. Das übertönt den Tinnitus und gibt seinem Leben einen Rhythmus, egal ob auf der Straße oder bei der ersten Begegnung mit Kellnerin Debora (Lily James), seiner großen Liebe.

Leider steht Baby bei Gauner Doc (Kevin Spacey) in der Kreide und muss seine Crews chauffieren. Als Komplize Bats (Jamie Foxx) ein Blutbad anrichtet, will Baby aussteigen…

Ein „Musical“ für Leute, die Musicals hassen: Hetzjagden, Schießereien, Dialoge sind auf Tempo und Rhythmus von Rock-, Jazz- und R&B-Tracks geschnitten. Die Geschichte ist nicht neu, aber die Umsetzung macht „Baby Driver“ zu einem der virtuosesten Actionfilme der letzten Jahre.

Cast und Crew von "Baby Driver"

Cast

Baby
Ansel Elgort
Doc
Kevin Spacey
Debora
Lily James
Griff
Jon Bernthal
Buddy
Jon Hamm
Bats
Jamie Foxx
Darling
Eiza Gonzalez

Crew

Regie:
Edgar Wright

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trolliver am 29.01.21 hilfreich: ?

Größtenteils cool - 3 1/2 Sterne

Ja, gewisse Ähnlichkeit mit "Drive" ist vorhanden. Die Stimmung ist jedoch eine ganz andere. Gosling war der gebrochene Engel, der seinem Schicksal kaum entgehen konnte, während Baby anfangs den coolen Jungspund gibt, dem jederzeit zugetraut werden kann, daß er heil aus der Sache rauskommt.

Ich hätte dem Film gern einen Stern mehr gegeben, wenn er nicht gegen Ende so abgedreht wäre. Der zunächst erfrischend aufspielende Elgort verliert hier seine Linie, die Verbissenheit paßt weder zu seiner Figur noch kann er sie passend darstellen. Leider wurde so versäumt, der Geschichte ein passendes Ende zu bescheren, denn man wollte die Actionfans noch bei der Stange halten.

Dennoch habe ich den Film über weite Strecken genossen und will ihn nicht komplett verreißen. So cool wie Babyface agiert... das hat Seltenheitswert.

Sam_Peckinpah am 20.02.18 hilfreich: 100%

Hirnfreie Liebes-Actionkomödie

Weniger ein Film mit geiler Musik, sondern ein Musikfilm, um den die Handlung herumgeschrieben worden ist. So kommts ein wenig vor. Zu Beginn des Films gibts ganz viel Action mit grooviger Musik. Jede Bildeinstellung ist perfekt auf die Songs abgestimmt. Danach folgte eine kleine Liebesgeschichte und in der letzten halben Stunde ändert sich der Grundton dann drastisch: Es folgt eine wilde Metzelorgie mit hohem Bodycount. Inhaltlich soll es wohl sowas wie ein modernes Roadmovie sein, in diesem Film geht es aber allein nur um die Form, weniger um den Inhalt. Ist mir zu wenig. Auch sonst konnte der Genremix wenig überzeugen. Als überlanges Musikvideo ists ganz nett, ich hätte mir mehr Sinn und Verstand gewünscht.

Anonym am 21.08.17 hilfreich: ?

90%

Zwei Filme, gleiches Thema, fast gleicher Titel ... wieso sind sich dann DRIVE und BABY DRIVER kein bisschen ähnlich? Bemerkenswerte Leistung von dem 2ten Film ...
der am besten immer dann funktioniert, wenn es LAUT wird! Die Musik gibt den Film vor. Es gibt auch eine Handlung, die ist zwar okay, aber Durchschnitt. Aber der Soundtrack, der die Tonspur des Geschehens unter sich begräbt ist, was BABY DRIVER ausmacht.
Dazu ist noch das Babygesicht Ansel Elgort tatsächlich ideal besetzt und Spacey hat die beste Rolle seit ... sehr langem.

Anonym am 28.07.17 hilfreich: ?

Der Wright macht es Right

Edgar Wright hat mal wieder ein extrem sympatischen Film gemacht.
Der Soundtrack ist grandios!

Anonym am 07.07.17 hilfreich: 50%

Genial!

Dies ist kein Film, dies ist ein Konzept: der Streifen ist in jeder Szene abgestimmt auf die Musik. Jede Szene, jeder Schnitt, jede Handlung und jedes Geräusch paßt sich der im Hintergrund laufenden Musik an; und da die Hauptfigur permanent Kopfhörer trägt ist der Hintergrundsound nahezu nie aus. Neben diesem genialen Konzept reiht der Film reihenweise großartige Komponenten aneinander: fette Autoaction die sich vor der "Fast & The Furious" Reihe nicht verstecken braucht; eine Love Story die zwar nicht überraschendes bietet, aber sich dabei unverkrampft und "echt" anfühlt; dazu mit Ansel Esgort als Baby einen der liebenswürdigsten Charaktere ever und jede Menge Stars in total übertriebenen Rollen. Insbesondere Jaimie Foxx kriegt hier die Chance einen ungehobelten Oberpsycho zu spielen, aber auch alle anderen geben großartige Leistungen voller Witz und Spielfreude ab. Das alles zusammen mit einem flotten Soundtrack.